Sonntag, 21. Juni 2015

Die 30-Tage-Body-Challenge Teil 2: Challenge accepted

Nachdem ich mich immer wieder mit dem Thema "Foodbloggen und Hüftgold" beschäftigt habe, musste ich einfach mal was ändern und habe mich an meine erste Challenge gewagt: die 30-Tage-Body-Challenge. Ein Fitnessprogramm, dass mich 30 Tage begleitet. Unkompliziert von zuhause aus. Nur 20 Minuten am Tag. Klingt doch eigentlich ganz easy, oder?

Wie ich dazu kam und worum es in der Challenge genau geht, könnt ihr hier nochmal nachlesen: das ist die 30-Tage-Body-Challenge. Die Kurzfassung ist: ich dachte mir – wie so oft –, dass ich doch wirklich mal wieder mehr Sport machen könnte. Dann hat der TRIAS-Verlag mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, ihre neue 30-Tage-Body-Challenge zu testen. Sie würden das Programm nämlich gerne von jemandem testen lassen, der "nicht so sportlich" sei. Und damit meinten sie mich. Das hat meinen Ehrgeiz gepackt. Also habe ich mir neue Sportschuhe gekauft und losgelegt:

Die Challenge beginnt


Ich bin richtig motiviert. Schließlich habe ich neue Schuhe. Der erste Challenge-Tag ist ein Sonntag, ich habe nichts weiter vor, es regnet und ich habe sowieso schon eine Jogginghose an – ein perfekter Tag also, um mit einer Fitness-Challenge zu starten. Ich denke mir „Wenn schon, denn schon“ und nehme gleich das Komplettprogramm: Bauch, Beine, Po und Arme sollen bearbeitet werden  und jede Woche habe ich einen anderen Schwerpunkt. Aber ein kleines bisschen Bammel habe ich doch, mich mit 30 Tagen Sport am Stück zu übernehmen. Bei der Wahl der Schwierigkeitsstufe entscheide ich mich deshalb vorsichtshalber für das Anfänger-Programm. Ich mache zwar regelmäßig Yoga und Pilates, aber ich rede hier nicht von Kopfständen und komplizierten Drehungen, sondern von Anfängersets, die ich jederzeit unterbrechen kann, wenn es brenzlig wird. Und ich rede von Ausdauertraining auf dem Crosstrainer, bei dem ich nebenher in der Gala blättern kann. Mit so vielen Pausentagen, wie ich möchte. Mit der Challenge ist diese Art von „Sport“ jetzt vermutlich vorbei, aber genau das ist das Spannende an einer Challenge: ein festgelegtes Trainingspensum über einen festegelgten Zeitraum.Ohne Ausreden. Oh je. Ich denke, mit dem Anfänger-Programm liege ich richtig.

Der Trainingsplan steht und sagt mir genau, was ich die in dieser Woche zu tun habe. Ich spucke also in die Hände und lege los...

Zeichnung: Anja Jahn, Stuttgart




Die erste Woche


Nach meinem ersten Training habe ich Muskelkater. Aber nicht diesen gemeinen „Ich-kann-meine-Arme-nicht-über-den-Kopf-heben“-Muskelkater, sondern einen, der sich ganz gut aushalten lässt.  Doch machen wir uns nichts vor: ich habe die ersten Übungen mit gemütlichen 15 Wiederholungen gemacht, bis zum Ende der Woche sollen es dann aber 50 werden. Das ist eine andere Hausnummer. Aber jetzt schon aufgeben? Auf keinen Fall! Am dritten Tag komme ich zum ersten Mal an meine Grenzen und am vierten Tag ist meine Schulter so verspannt, dass ich gerne pausieren würde, aber: Challenge ist Challenge und von nichts kommt nichts!

Am fünften Tag das erste Erfolgserlebnis: das Training hemmt meinen Appetit. Normalerweise bin ich abends ziemlich ausgehungert und es kommt vor, dass ich die Kühlschranktür öffne, noch bevor ich die Jacke ausgezogen habe. Da ich jetzt nach der Arbeit aber immer zuerst Sport mache, bleibt der Kühlschrank erstmal zu (wer mal versucht hat, mit vollem Bauch 50 Crunches zu machen, weiß warum). Und nach dem Sport? Da ist der Appetit zwar noch da, aber der fiese Heißhunger hat sich beruhigt und ich kann mich ganz entspannt in die Küche stellen und mein Ernährungskonzept-konformes Abendessen zaubern. Wenn das nicht genial ist!

Trotzdem fluche und schwitze ich mich durch das Programm der ersten Woche, die Anzahl der Übungen steigt bis zum Ende der Woche kontinuierlich und meine Motivation variiert von Tag zu Tag.

Eine Woche ist geschafft! Und während ich stolz wie Oskar diesen Mini-Meilenstein feiere, scheint die neue Sportlichkeit auf die Menschen in meiner Umgebung abzufärben: Mein Mann geht jetzt jeden Tag laufen, seit ich auch jeden Tag Sport mache (vielleicht auch, weil er mein Fluchen beim Trainieren nicht hören will). Freunde und Kollegen fragen inzwischen nach diesem Programm und immer wieder höre ich: „30 Tage? Ja, das klingt machbar.” Ich sonne mich in der Aufmerksamkeit und denke mir: 30 Tage klingen machbar? Wenn die wüssten! Ich habe erst eine Woche hinter mir und ich schwitze, stöhne und fluche. Die Zeiten, in denen ich auf dem Crosstrainer gemütlich in Zeitschriften geblättert habe, sind definitiv vorbei.

Damit ich auch wirklich gut in Form komme, will ich während der 30 Tage auch besonders auf meine Ernährung achten (keine Verbote, aber viel Obst und Gemüse, viel Vollkorn, viele Proteine und wenig Fett). Bei Pinterest habe ich mir ein Inspirationsboard mit vielen leckeren, leichten Gerichten zusammen gestellt: light and healthy

Mehr zur 30-Tage-Body-Challenge gibt es hier:






Info:

Das Buch Die 30-Tage-Body-Challenge: Bauch, Beine, Po & Arme erscheint am 19. August im TRIAS-Verlag und ich durfte das Trainingsprogramm vorab testen. Mein Erfahrungsbericht wurde in das Buch aufgenommen, deshalb ist die Challenge inzwischen abgeschlossen. Ich habe das Workout also nicht während meiner Schwangerschaft absolviert, das hätte ich dem Mini-Cheesecake nicht zumuten wollen. Allerdings denke ich schon darüber nach, wann ich die Trainingspläne nach der Schwangerschaft hervorkramen kann, um nach der Geburt wieder ein bisschen in Form zu kommen...


Zeichnung: Die wunderbare Zeichnung, auf der ich mich und meinen "Schweinehund" sehr gut wiedererkenne, habe ich meiner lieben und talentierten Kollegin Anja Jahn aus Stuttgart zu verdanken.

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