Dienstag, 3. März 2015

{Eingeladen} Das SpätzleKämp von Birkel

Vor zwei Wochen hat Birkel zusammen mit Stevan Paul von Nutriculinary ein paar Foodblogger aus Stuttgart und Umgebung zum SpätzleKämp eingeladen. Als gebürtige Stuttgarterin sollte mir das Spätzleschaben eigentlich schon längst in Fleisch und Blut über gegangen sein, aber zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich noch nie Spätzle gemacht habe. Grund dafür war ehrlich gesagt der Mangel an spannenden Spätzle-Rezepten, auf die klassische schwäbische Küche stehe ich nämlich nicht besonders, aber genau dieser Rezeptdefizit sollte beim SpätzleKämp beseitigt werden: macht was Kreatives mit Spätzle, war die Devise. Erlaubt ist, was schmeckt.

Die Superschanke in Stuttgart besucht man eigentlich eher zur nächtlichen Stunde und mit etwas Alkohol im Blut, aber auch um 10 Uhr morgens war die Location überraschend einladend und das Personal überraschend ausgeschlafen, wenn man bedenkt, dass die letzten Gäste erst zwei Stunden zuvor rausgekehrt wurden.



Die überaus sympathischen Gastgeber von Birkel Michael, Kathrin und Inga haben uns Bloggern zusammen mit Stevan Paul einen netten Empfang bei Kaffee oder Tee und Snacks bereitet und dann wurde es gleich schon spannend: aufgeteilt in kleine Kochgruppen durfte jedes Team ganz im Stil von Shopping Queen 300 € auf den Kopf hauen, um die passenden Zutaten für das Spätzlemenü zu besorgen. Wir waren im Glück und haben die Stuttgarter Markthalle geplündert. Nach einer Stunde Küchen-Shopping-Queen ging es an den Herd bzw. an die drei mobilen Küchen, die in der Schankstelle für uns aufgebaut wurden. Es wurde geknetet, gerührt, geschabt und gepresst und nach 2 Stunden wurden die ausgefallenen Kreationen dann auf die hungrige Meute verteilt.



Thailändisches Spätzlecurry, Spätzlepizza, Blutwurstspätzle und Schokoladenspätzle standen neben Spätzlesalat, Spätzle mit Algen und süßen Spätzleblinis auf dem Tisch. Stevan Paul stand uns beim Kochen mit Rat und Tat zur Seite und für Diskussionen zur Verfügung (Teig ohne Wasser, dafür mehr Eier), die Stuttgarter Zeitung hat nebenbei ein bisschen interviewt und fotografiert und ein professioneller Food-Fotograf hat unsere Kreationen anschließend ins rechte Licht gerückt und abgelichtet.





Den zweiten Teil des Programms – ein 3-Gänge-Menü in der Superschanke mit anschließendem Open-Dancefloor – habe ich leider verpasst, aber die Meldungen auf Twitter und Instagram sprechen für einen langen, feuchtfröhlichen Abend.

Mein Fazit: werde zukünftig wohl doch öfter Spätzle zuhause machen. Mit meinem personalisierten Spätzlebrett sollte das jetzt ja kein Problem mehr sein :)

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