Sonntag, 22. März 2015

Matcha-Eis {ohne Eismaschine}

Rechtzeitig zur ersten Frühlingswoche starte ich mit der Eisproduktion. Auch in diesem Jahr wird bei uns übrigens wieder ohne Eismaschine Eis gezaubert. Ich habe schon ein paar Mal darüber nachgedacht, mir eine Eismaschine zuzulegen, aber auch ohne dieses sperrige Gerät schmeckt mein hausgemachtes Eis ganz famos, deshalb bleibe ich dabei und mache mein Eis weiterhin von Hand.

Schon seit einiger Zeit steht Matcha-Eis ganz oben auf meiner To-do-Liste und nachdem ich in meinem Goddie-Bag vom Reutlinger Foodbloggercamp ein kleines, feines Matcha-Büchlein entdeckt habe, das auch ein Eisrezept enthielt, stand meiner Eisproduktion nichts mehr im Wege.
Icecream, homemade, frozen yogurt, green tea

Am Superfood Matcha führt die Tage ja nichts mehr vorbei, deshalb sollte man zwei Dinge wissen, bevor man seine Desserts damit verfeinert:


  • Matcha schmeckt recht herb, deshalb sollte es für den Anfang vorsichtig dosiert werden
  • Matcha enthält Koffein (1 TL entspricht ungefähr einem Espresso). Wer also abends ein Matchadessert verspeist und empfindlich auch Koffein reagiert, darf sich nicht wundern, wenn der Schlaf auf sich warten lässt.


Davon abgesehen gilt Matcha als unheimlich gesund, da es viele Vitamine und Antioxidantien hochdosiert enthält – ihr könnt euer Dessert also ohne Reue genießen!



Zutaten für 4 Portionen:


  • 100 g Zucker
  • 80 ml Wasser
  • 2 EL Limettensaft
  • 1/2-1 EL Matchapulver (lieber mit etwas weniger beginnen und den Sirup dann abschmecken)
  • 3 TL Puderzucker
  • 150 ml Sahne, eisgekühlt
  • 250 g Naturjoghurt, Vollfett
  • Optional: schwarzer Sesam



Zubereitung:


Zucker, Wasser und Limettensaft in einer Kasserole erhitzen, bis alles eine sirupartige Konsistenz hat. Matchapulver mit einem Schneebesen einrühren. Sirup kurz im Kühlschrank abkühlen. Puderzucker sieben und Sahne steif schlagen. Puderzucker unter die steif geschlagene Sahne mischen.

Icecream, Frozen Yogurt, homemade

Joghurt mit Matchasirup vermischen und Sahne vorsichtig unterheben, Die Mischung sollte cremig und fest sein. 

Eis in einen großem Kunststoffbehälter füllen (das erleichtert das Rühren) und ins Gefrierfach stellen. Die Masse sollte jetzt 4-6 Stunden gefrieren und dabei etwa alle 30 Minuten umgerührt werden (mit einer Gabel, einem Schneebesen oder einem Pürierstab).

Das Eis vor dem Servieren kurz antauen lassen. Wer mag, kann das Matcha-Eis noch mit schwarzem Sesam garnieren.

Das Rezept stammt aus dem Buch "Matcha – Der grüne Genuss" von Lene Knudsen, erschienen im Hädecke-Verlag 2015




Noch mehr Lust auf Eis? 


Wie wäre es mit selbstgemachtem Nutella- oder Erdnussbutter-Eis? Oder einem Erdbeer-Joghurt-Eis mit Basilikum und schwarzem Pfeffer? Klappt alles ganz ohne Eismaschine.

Samstag, 14. März 2015

Foodbloggercamp Reutlingen 2015: Es gibt Fleisch, Baby!

Während das Foodbloggercamp 2014 in Reutlingen noch unter dem Motto "supergeil" stand und damit mehr an eine Cheerleaderveranstaltung erinnert hat (was es trotz hohem Frauenanteil nicht war!), wurde dieses Jahr schon zur Begrüßung klar: es gibt Fleisch, Baby!

Denn während der Vorstellungsrunde und der Sessionplanung fielen Sätze wie "ich habe Wildschweinbratwurst mitgebracht" (Werner von Werner kocht Wild), "ich würde morgen Currywürste für alle machen" (Jay F Kay von it's a hoomygump), "zum Abendessen gibt es Alpenburger" (Ina von Feinschmeckerle) und "wir hätten da ja noch 6 Kilo Schweinebauch" (Frank von Chef de Cambuse)...

Außerdem waren die Herren von Grillson den ganzen Tag on fire und wollten Feines vom Grill präsentieren (und was für ein Grill das war! Habe meinem Mann ein Foto geschickt, der mich dann überreden wollte, das Ding heimlich in meiner Handtasche nach Hause zu schmuggeln. Ich hab zwar wirklich große Handtaschen, aber das war mir dann doch zu gewagt...)



Die Vegetarier und Veganer unter den Teilnehmern wurden schon ein bisschen bange, aber ich kann an dieser Stelle schonmal verraten, dass am Wochenende alle satt geworden sind.

Doch bevor wir uns ans Essen gemacht haben, wurde erst einmal diskutiert: zum Beispiel bei der ersten Session mit Juliane von Schöner Tag noch: Bloggen ohne Stress. Auch wenn viele Sessionteilnehmer versichert haben, sie würden sich beim Bloggen kein Stress machen machen und nur dann bloggen wenn sie Zeit und Lust haben, hab ich mich doch in Julianes Foodblogger-Stress-Erfahrungen wiedererkannt (das Essen ist nicht hübsch genug, ich hab diese Woche keine Zeit, eine Torte zu backen, etc.) Erkenntnis der Session: entspann dich, es merkt keiner,wenn du mal zwei Wochen nicht bloggst!



Bei einem Barcamp gibt es leider immer mindestens zwei Sessions, die du unbedingt besuchen willst, die dann aber parallel stattfinden. Deshalb ist auch mal Sessionhopping erlaubt. Was ich den zwei Tagen noch so aufgeschnappt habe: Backen mit Matcha und Wie entsteht ein Kochbuch von Hädecke, Süßes Grillen von Grillson, Instagram- und Twittertools mit Juliane von Schöner Tag noch und Annkathrin von Kochblog Action, der Restaurant Day mit Sabine von Siktwin, veganes Lakritz-Eis mit Denise von Foodlovin' und viele andere spannende Themen.  Und nebenher wurde gegessen. Eigentlich ununterbrochen. Denn selbst wenn man gerade eine "theoretische Session" besucht hat, wurden immer irgendwo Cupcakes verziert, Brot gebacken oder Pfannkuchen gemacht.




Außerdem hat uns auch Marcus mit seinem Team vom cooking concept in Reutlingen wieder aufs Allerbeste verköstigt.

Schön war auch, so viele neue Gesichter zu sehen und andere Foodblogger kennenzulernen - das ist immer ein Gewinn.



Am Ende des Fresskomas Wochenendes gab es wieder ein fantastisches Goddie-Bag (ich war nur ein bisschen traurig, dass der Grill von Grillson nicht dabei war).



Es war wie erwartet ein fabelhaftes Wochenende und ich freue mich jetzt schon auf eine Wiederholung im nächsten Jahr! Wer auch mal dabei sein will, sollte aber fix sein: dieses Mal waren alle Tickets nach 6 (!) Minuten ausverkauft!

An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Mella von Marsmädchen und Jan von Jans Küchenleben für die tolle Organisation und an Marcus dafür, dass wir ihn auch in diesem Jahr nicht aus der Ruhe gebracht haben. Vielen Dank außerdem an alle Sponsoren!

Weitere Impressionen findet ihr unter #fcbr15 auf Twitter, Instagram und Facebook.

Dienstag, 3. März 2015

{Eingeladen} Das SpätzleKämp von Birkel

Vor zwei Wochen hat Birkel zusammen mit Stevan Paul von Nutriculinary ein paar Foodblogger aus Stuttgart und Umgebung zum SpätzleKämp eingeladen. Als gebürtige Stuttgarterin sollte mir das Spätzleschaben eigentlich schon längst in Fleisch und Blut über gegangen sein, aber zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich noch nie Spätzle gemacht habe. Grund dafür war ehrlich gesagt der Mangel an spannenden Spätzle-Rezepten, auf die klassische schwäbische Küche stehe ich nämlich nicht besonders, aber genau dieser Rezeptdefizit sollte beim SpätzleKämp beseitigt werden: macht was Kreatives mit Spätzle, war die Devise. Erlaubt ist, was schmeckt.

Die Superschanke in Stuttgart besucht man eigentlich eher zur nächtlichen Stunde und mit etwas Alkohol im Blut, aber auch um 10 Uhr morgens war die Location überraschend einladend und das Personal überraschend ausgeschlafen, wenn man bedenkt, dass die letzten Gäste erst zwei Stunden zuvor rausgekehrt wurden.



Die überaus sympathischen Gastgeber von Birkel Michael, Kathrin und Inga haben uns Bloggern zusammen mit Stevan Paul einen netten Empfang bei Kaffee oder Tee und Snacks bereitet und dann wurde es gleich schon spannend: aufgeteilt in kleine Kochgruppen durfte jedes Team ganz im Stil von Shopping Queen 300 € auf den Kopf hauen, um die passenden Zutaten für das Spätzlemenü zu besorgen. Wir waren im Glück und haben die Stuttgarter Markthalle geplündert. Nach einer Stunde Küchen-Shopping-Queen ging es an den Herd bzw. an die drei mobilen Küchen, die in der Schankstelle für uns aufgebaut wurden. Es wurde geknetet, gerührt, geschabt und gepresst und nach 2 Stunden wurden die ausgefallenen Kreationen dann auf die hungrige Meute verteilt.



Thailändisches Spätzlecurry, Spätzlepizza, Blutwurstspätzle und Schokoladenspätzle standen neben Spätzlesalat, Spätzle mit Algen und süßen Spätzleblinis auf dem Tisch. Stevan Paul stand uns beim Kochen mit Rat und Tat zur Seite und für Diskussionen zur Verfügung (Teig ohne Wasser, dafür mehr Eier), die Stuttgarter Zeitung hat nebenbei ein bisschen interviewt und fotografiert und ein professioneller Food-Fotograf hat unsere Kreationen anschließend ins rechte Licht gerückt und abgelichtet.





Den zweiten Teil des Programms – ein 3-Gänge-Menü in der Superschanke mit anschließendem Open-Dancefloor – habe ich leider verpasst, aber die Meldungen auf Twitter und Instagram sprechen für einen langen, feuchtfröhlichen Abend.

Mein Fazit: werde zukünftig wohl doch öfter Spätzle zuhause machen. Mit meinem personalisierten Spätzlebrett sollte das jetzt ja kein Problem mehr sein :)

Sonntag, 22. Februar 2015

Schinken- oder Feta-Schnecken – der allerallerschnellste Partysnack (weil man manchmal tricksen muss)

Heute verrate ich euch ein Geheimnis: natürlich koche und backe ich gerne und ich lege auch viel Wert auf die Auswahl der Zutaten, aber manchmal fehlt eben einfach die Zeit, stundenlang den Kochlöffel oder den Schneebesen zu schwingen. Und deshalb kaufe ich manchmal auch Fertigprodukte. Ha. Jetzt ist es raus. In meinem Vorratsschrank findet man aus diesem Grund nicht nur Handgeschöpftes und Selbstgemachtes, sondern auch fertiges Pesto, gekaufte Marmelade und – Asche auf mein Haupt – Instant-Kartoffelpüree. Ok, das Instant-Püree ist eine Sünde aus Studienzeiten und dient auch nicht als Maßstab für meine Küche, aber was ich damit sagen will, ist dass Fertigprodukte manchmal Lebensretter sein können.

Fingerfood, Partyfood, Häppchen, SnacksZum Beispiel wenn man Freitag abends auf einer Party eingeladen ist und dem Gastgeber versprochen hat, was Herzhaftes fürs Partybüfett beizusteuern. Dann ist bei der Arbeit aber Land unter, man kommt viel zu spät und völlig abgehetzt aus dem Büro und muss auf die Schnelle noch irgendwas Essbares zaubern. Man könnte sich natürlich ein paar Tüten Chips und Salzstangen unter den Arm klemmen und sagen "Sorry, ich hab es nicht geschafft". Oder man trickst einfach. Wie mit diesem Hefeschnecken. Die Vorbereitung dauert nur ein paar Minuten (weil der Hefeteig gekauft ist), dann nur kurz in den Backofen und einfach so tun, als hätte man das selbstgemacht (ist ja auch nicht gelogen).

Zutaten


  • 1 oder 2 Päckchen Pizzateig aus dem Kühlregal
  • Mit Fleisch: Schinken oder Salami oder Speckscheiben
  • Ohne Fleisch: Feta, gehackte Oliven
  • Oder was euch sonst noch einfällt
  • Wenn es gerade rumsteht: Oregano oder Thymian, Olivenöl


Zubereitung



Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen. Den Teig in 3-4 cm breite Streifen schneiden und die Streifen mit Speck oder Schinken oder Salami belegen. Oder für die Vegetarier mit Fetabröseln und geschnittenen Oliven. Oder was euch sonst noch einfällt.

Speck oder Feta ist salzig genug, dafür müsst ihr die Schnecken nicht mehr würzen. Aber vielleicht habt ihr ja noch irgendwo ein bisschen Oregano oder Thymian rumstehen.

Die Streifen zu Schnecken rollen und auf ein Backblech geben, das mit Backpapier ausgelegt wurde.
Wer ganz viel Zeit hat, kann die Schneckchen noch mit Olivenöl bestreichen oder besprühen.

Die Schnecken 15 bis 20 Minuten backen, bis sie Farbe angenommen haben.

Ich verspreche, die schmecken so gut, dass die Leute nach dem Rezept fragen. Dann könnt ihr sagen, dass auch ihr – trotz Koch- und Backkrone – ab und zu trickst und die Leute werden das sympathisch finden. Oder ihr könnt einfach lügen :)

Fingerfood, Partyfood, Häppchen, Snacks

Samstag, 7. Februar 2015

{Suppen-Sause} Möhrensuppe mit Orange, Koriander und Cashewkerne – und was Feines zu gewinnen!

Heute geht unsere Suppen-Sause in die letzte Runde und Rebecca von Baby Rock my Day und ich hatten wieder jede Menge Spaß, neue Suppenrezepte auszuprobieren und euch eine Woche lang thematisch zu bekochen!

Alle Rezepte unseres Suppen-Events könnt ihr hier nochmal nachlesen:

Getrocknete Tomaten-Suppe
Asia-5-Minuten-Terrine
Appenzeller-Käse-Suppe
Laksa mit Garnelen
Kartoffel-Kokos-Curry-Shot

Über meine Vorliebe von Asia-Rezepten haben wir schon gelacht (schließlich waren zwei meiner drei Suppen asiatisch), deshalb gibt es heute was nicht-asiatisches – aber nicht minder leckeres;
eine Möhrensuppe mit Orangensaft und Koriander, dazu ein paar geröstete Cashewkerne. Perfekt für das Winterwetter!




Das Rezept stammt aus dem Buch Suppen, die glücklich machen von Cornelia Schinharl - und das könnt ihr heute noch abstauben! Dazu gleich mehr.

Zutaten für 4 Portionen:



  • 500 g Möhren
  • 2 Bio-Orangen
  • 1 Stück frischer Ingwer (ca. 4 cm)
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Butter
  • 1 TL Chiliflocken nach Belieben
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 50 g Sahne
  • Salz und Pfeffer
  • 1/2 TL gemahlener Koriander
  • 1 TL Honig

  • Zum Servieren:
  • geröstete Cashewnüsse


Zubereitung:


Möhren schälen und klein würfeln. 1 Orangen heiß abwaschen, abtrocknen und die Schale fein abreiben. Beide Orangen auspressen. Ingwer und Zwiebel schälen und fein hacken.

Die Butter in einem Topf erhitzen. Die Zwiebeln mit den Chiliflocken kurz andünsten. Dann Möhren und Ingwer dazugeben und 1-2 Minuten weiter dünsten. Mit Brühe und Orangensaft ablöschen und zudeckt bei schwacher Hitze 20 Minuten köcheln lassen.

Die Suppe mit dem Pürierstab oder dem Mixer fein pürieren. Wieder in den Topf geben und mit Sahne, Salz, Pfeffer und Koriander abschmecken. Orangenschale und Honig dazugeben und Cashewnüssen servieren.

Gewinnen, gewinnen, gewinnen:


Zu gewinnen gibt es das feine Buch "Suppen, die glücklich machen", aus dem auch dieses Rezept stammt. Was ihr dafür tun müsst? Ganz einfach:



Teilnahmebedingungen:
  • Hinterlasst bis zum 15.2.2015, 23.59 Uhr einen Kommentar, welche Suppe ihr am allerliebsten esst. Mehr Suppen-Inspiration findet ihr übrigens auf meiner Pinterest-Pinnwand "Suppenglück" – oder springt bei Rebecca vorbei und werft einen Blick auf ihre Pinnwand "Soups – Suppen".
  • Wenn ihr anonym kommentiert, hinterlasst bitte eine E-Mail-Adresse.
  • Mit der Teilnahme an diesem Event erklärt ihr euch damit einverstanden, dass ich eure Adresse im Falle eines Gewinns an den jeweiligen Sponsor weitergeben darf, damit der Gewinn verschickt werden kann. Eure Adresse wird natürlich nur für diesen Zweck verwendet.
  • Die GewinnerInnen werden per random.org ermittelt und per E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 



Vielen Dank an den Kosmos-Verlag, der mir das Buch kostenlos zur Verfügung stellt.

Donnerstag, 5. Februar 2015

{Suppen-Sause} Laksa mit Garnelen

Unser Suppen-Event geht in die nächste Runde! Rebecca von Baby Rock my Day hat diese Woche schon eine Getrocknete Tomaten-Suppe und eine Appenzeller Käse-Suppe präsentiert, ich habe die Suppenrezepte-Woche mit einer selbstgemachten Asia-5-Minuten-Terrine eingeläutet.

Rebecca sagte mir am Wochenende "Du hast bestimmt was Asiatisches gemacht" – da kennt sie mich gut, denn zwei meiner drei Suppenrezepte sind tatsächlich asiatisch. Tut mir leid, aber ich stehe nunmal unheimlich auf asiatisches Essen :)

Heute habe ich eine meiner Lieblingssuppen für euch im Gepäck: Laksa.

Laksa ist eine südostasiatische Nudelsuppe mit Kokosmilch und Chili und gilt in Singapur als Nationalgericht. Ich liebe die Kombination aus frischem Gemüse, süßer Kokosmilch, scharfer Currypaste und spritzigem Limettensaft ♥

Suppe, Soup, Thai, Kokos


Zutaten für 2 Portionen:



    Suppe, Soup, Thai, Kokos
  • 100 g Reisbandnudeln
  • 1 Stück frischer Ingwer (ca. 2 cm)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Öl (Sesam- oder Sonnenblumenöl)
  • 1 EL rote Thai-Currypaste
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 300 ml Kokosmilch

  • 250 g rohe Garnelen (am besten Bio-Qualität), aufgetaut
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 100 g Babymaiskolben aus dem Glas
  • 3-4 Champignons
  • 1-2 Knollen Pak Choi

  • Zum Servieren:
  • frischer Koriander
  • Limettensaft
  • nach Belieben: Sambal Oelek


Zubereitung:


Die Nudeln nach Packungsanleitung zubereiten, abschrecken und zur Seite stellen. Währenddessen das Gemüse klein schneiden. Öl in einen Topf geben und die Knoblauchzehe in das Öl pressen. Den Ingwer fein reiben und ebenfalls dazugeben. Alles zusammen mit der Currypaste erhitzen und nach 1-2 Minuten mit der Gemüsebrühe und der Kokosmilch ablöschen. Das Gemüse und die Garnelen hinzugeben. Alles zusammen etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis die Garnelen durchgegart sind. Nudeln hinzugeben und nochmals kurz aufkochen.

Mit frischem Koriander und Limettensaft servieren. Wer es scharf mag, kann noch etwas Sambal Oelek oder eine andere Chilisauce dazugeben.

Dienstag, 3. Februar 2015

{Suppen-Sause} Selbstgemachte Asia-5-Minuten-Terrine – der Knaller fürs Büro!

Hoch die Tassen!


Zusammen mit Rebecca von Baby Rock my Day lasse ich es wieder krachen: 1 Woche – 1 Thema – 6 Rezepte. Nach unserer New York Cheesecake-Themenwoche, einem Zitronen-Event und dem Happy Osterfrühstück laden wir euch diese Woche ganz herzlich zu unserer Suppen-Sause ein und präsentieren euch – passend zum Winterwetter – sechs Suppen, die glücklich machen!

Den Anfang hat Rebecca gestern schon mit dieser feinen Kreation gemacht: Getrocknete Tomaten-Suppe.

Und ich zeige euch heute, wie ihr eine Asia-5-Minuten-Terrine ratzfatz selbst machen könnt. Ohne Schnickschnack wie Glutamat und Konservierungsstoffe.

Auf die Idee hat mich Steph vom Kleinen Kuriositätenladen gebracht, das Rezept lässt sich ganz fix nach eigenem Gusto abwandeln.

DIY, Suppe, Soup, Lunch, To go


Zutaten für 2 Portionen:



    DIY, Suppe, Soup, Lunch, To go
  • 1 Karotte
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1/2 Paprikaschote
  • 2-3 Champignons
  • Saft einer halben Limette
  • ein paar Blättchen Koriander
  • geriebener frischer Ingwer
  • 1-2 EL Asia Quick Cooking Noodles (gibt es im Asia-Shop oder in gut sortierten Supermärkten)
  • Salz und Pfeffer
  • 1 TL brauner Zucker
  • 2 TL Instant-Gemüsebrühe
  • 1 TL Sesamöl, geröstet
  • Sojasauce nach Geschmack


Zubereitung:



Das Gemüse sehr fein schneiden oder mit dem Hobel in dünne Scheiben hobeln. Ein kleines Stück Ingwer fein reiben. Die Nudeln zerbrechen falls nötig und in ein Glas geben. Gemüse, Gewürze, Öl, Sojasauce und Limettensaft dazugeben und das Glas verschließen. Kurz vor dem Verzehr mit kochendem Wasser aufgießen und 5-10 Minuten ziehen lassen, bis die Nudeln weich geworden sind.



Und wenn ihr von unseren Kreationen noch nicht genug habt, schaut mal auf mein Pinterest-Board "Suppenglück" – oder springt bei Rebecca vorbei und werft einen Blick auf ihre Pinnwand "Soups – Suppen".

Viel Spaß mit unseren Suppen-Kreationen und hoch die (Suppen-)Tassen!

DIY, Suppe, Soup, Lunch, To go

Dienstag, 20. Januar 2015

In meiner Lunchbox: Sushi-Salat

Es ist allerhöchste Zeit, euch mal einen Blick in meine Lunchbox werfen zu lassen, denn ich liebe feine, selbstgemachte Lunchbox-Variationen fürs Büro – übrigens so sehr, dass mir mein Mann zu meinem letzten Geburtstag eine teure japanische Bentobox geschenkt hat, die ich jetzt jeden Tag mit Leckereien befüllen kann.

Voraussetzungen für mein Mittagessen unterwegs sind: schnell muss es gehen und es sollte nicht zu schwer im Magen liegen (weil ich sonst nach dem Essen gern in ein Fresskoma falle). Und da ich die Mittagsschlange an der Büromikrowelle gerne meide, kann man es idealerweise auch kalt essen.

Heute habe ich eine meiner Lieblingskreationen für euch im Gepäck: ein Sushi-Salat! Ich bin ein Sushi-Junkie und könnte das Zeug jeden Tag essen – allerdings habe ich keine Lust, jeden Tag aufwendige Röllchen herzustellen.

Deshalb gibt es diesen genialen Salat: schmeckt wie Sushi, ist aber viel schneller fertig!


Lunch, Bentobox, japanisch, to go
Und so einfach geht's:

Zutaten für 2 Portionen:



  • 160 g Sushi-Reis (wer mittags großen Hunger hat, nimmt etwas mehr)
  • 1/2 Gurke
  • 1 Karotte
  • 1/2 Avocado
  • 100 g Surimi oder gekochte Krabben oder Räucherlachs
  • 3 EL Reisessig
  • eine Prise Salz
  • 1/2 TL Zucker

Für das Luxus-Dressing:

  • 3-4 EL Sojasauce
  • ein Spritzer Limettensaft
  • 1 TL Sesamöl
  • Wasabi nach Geschmack
  • ein kleines Stück frischer Ingwer, gerieben

Für das schnelle Dressing:

  • Sojasauce


Was noch dazu passt: Edamame, Sesam, kleingeschnittene Nori-Blätter, Rettich, Kresse, Thaibasilikum, Sprossen, Koriander und was euch sonst noch zu Sushi schmeckt

Zubereitung:

Der perfekte Sushi-Reis:

Sushireis in einer Tasse abwiegen. Das ist später für das Kochen hilfreich, denn man braucht pro Tasse Reis 1,5 Tassen Wasser für die perfekte Konsistenz. Den Reis dann in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser waschen, bis das Wasser klar ist. In einen Topf geben und die 1,5-fache Menge Wasser dazu kippen. Dann gilt: starke Hitze bis das Wasser kocht, dann Deckel darauf und bei kleinster Stufe 10 Minuten köcheln lassen – dann sollte das Wasser weg und die Konsistenz perfekt sein.

Den Reisessig mit einer Prise Salz und einem halben TL Zucker verrühren und über den noch warmen Reis geben, Gut unterrühren.

Falls Edamame auf dem Speiseplan stehen, diese kurz in kochendem Wasser blanchieren. Das andere Gemüse kommt roh in den Salat.

Fisch und Gemüse in feine Stücke schneiden und zum Reis geben. Alle Zutaten für das Dressing miteinander vermischen und über den Salat geben. Wer keine Zeit oder Lust auf das Luxus-Dressing hat, kann einfach etwas Sojasauce über das Reisgemisch geben, schließlich ist bei Sushi außer Sojasauce und Wasabi auch nichts dran :)

Alles, was ihr zu Sushi mögt, könnt ihr auch in den Salat packen – und damit habt ihr in nullkommanix ein Lunchpaket, um das euch alle beneiden werden.

Lunch, Bento, Japanisch to go



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