Freitag, 22. Mai 2015

{World of Sandwiches} Pulled Salmon im Laugenbrötchen

Pulled Pork war gestern, heute gibt es Pulled Salmon – gewürzter, gebratener Lachs, der sich fein zerrupft in ein Laugenbrötchen schmiegt. Klingt himmlisch? Ist es auch!

Mehr Sandwich-Kreationen findet ihr übrigens auf meinem Pinterest-Board World of Sandwiches oder hier:

The Italian: Büffelmozzarella, Pesto, Tomaten und Rucola
Der Orient-Express: Halloumi, Hummus und Minze
Monsieur Baguette: Ziegenkäse, Walnüsse, Trauben und Honig-Senf-Sauce

Zutaten für 4 Portionen:

Pulled Pork, streetfood, Sandwich


  • 3 EL scharfe Chilisauce
  • 2 EL getrockneter Thymian
  • 1 EL Kumin
  • eine große Prise Salz
  • Saft von 2 Limetten
  • 2 EL Reisessig
  • etwas Sonnenblumenöl
  • 2 Wildlachssteaks
  • 1 Fenchelknolle
  • 1/2 Zitrone
  • 4 Laugenbrötchen
  • Barbecuesauce (wer die selbst machen will: Rezept folgt unten)


Zubereitung:


Den Backofen auf 160°C vorheizen. Chilisauce, Thymian, Kumin, Salz, Saft von 1 Limette und Reisessig vermischen und eine Auflaufform einfetten. Lachssteaks in die Form geben und großzügig mit der Würzsauce bedecken. Etwa 35 Minuten backen.

Wer die Barbecuesauce selbst machen will, setzt sie jetzt an (Rezept siehe unten). Währenddessen den Fenchel waschen und fein hobeln. Mit Zitronen- und Limettensaft und etwas Salz würzen. Die Laugenbrötchen aufschneiden und bei Bedarf toasten.

Den Lachs mit der Gabel oder den Fingern zerpflücken und auf das Brötchen geben. Fenchel und Barbecuesauce dazugeben, Deckel drauf und sofort servieren.

Rezept für Barbecuesauce:

Pulled Pork, Streetfood, Sandwich
Zutaten:



  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL brauner Zucker
  • 2 EL Tomatenmark
  • 150 ml Apfelsaft (oder Wasser, dann aber etwas mehr Zucker nehmen)
  • 2 EL Rotweinessig
  • 4 EL Worcestershiresauce
  • 1 EL Senf
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1/2 TL Kumin
  • eine Prise Chilipulver
  • Salz und Pfeffer


Zubereitung:


Knoblauch und Zwiebel fein hacken und mit dem Olivenöl kurz anbraten. Zucker dazugeben und 1 Minute karamellisieren lassen. Alle anderen Zutaten dazugeben und 25-35 Minuten köcheln lassen.




Das Rezept für den Pulled Salmon Burger stammt aus der aktuellen Ausgabe von Sweet Paul, 2/2015, falkmedia living GmbH, Kiel.

Das Rezept für die Barbecuesauce stammt aus dem Buch "Ein Kuss aus der Küche", Edition Michael Fischer, Igling, 2014.

Pulled Pork, Sandwich, Streetfood, Barbecue

Sonntag, 10. Mai 2015

{World of Sandwiches} Monsieur Baguette: Ziegenkäse, geröstete Walnüssen, Trauben und Honig-Senf-Sauce

Sandwich, Brot, auf die Hand, Streetfood, FrankreichIch bin gerade so verrückt nach Sandwiches, dass ich mir am liebsten jeden Tag neue Varianten ausdenken würde. Hier auf dem Blog gibt es also weiterhin Stullen in unterschiedlichsten Ausführungen, ganz nach dem Motto: ruckzuck, easypeasy und oberlecker!

Nach dem "The Italian" und dem "Orient-Express" bleiben wir international und reisen heute nach Frankreich: auf den Tisch kommt ein klassisches Baguette mit Ziegenkäse, Walnüssen und Honig, dazu eine Sauce aus Dijon-Senf, Honig und Thymian – yay!

Zutaten für 4 Portionen:



  • 1 großes französisches Baguette
  • 1 Ziegenrolle
  • 1 Handvoll Walnüsse
  • 1 Handvoll Weintrauben

Für die Sauce:
  • 1 kleiner Becher Vollfett-Joghurt
  • 2 EL Dijon-Senf
  • 2 EL Honig
  • 1 EL Olivenöl
  • Thymian
  • Salz 
  • Pfeffer



Zubereitung:


Alle Zutaten für die Sauce vermengen, abschmecken und ggf. nochmals nachwürzen (es darf auch mehr Senf, Honig oder Olivenöl sein, wenn die Sauce zu fad ist). Die Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Öl rösten, bis sie Farbe angenommen haben. Die Trauben halbieren und die Ziegenrolle in Scheiben schneiden. Das Baguette in 4 Teile teilen und jedes Stück mit der Sauce bestreichen. Mit dem Käse, den Trauben und den Walnüssen belegen. Mit ein paar Tropfen Honig verfeinern.

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Freitag, 1. Mai 2015

{World of Sandwiches} Der Orient Express: Halloumi, Hummus und Minze

Heute gibt es ein weiteres Schmankerl aus der Reihe "World of Sandwiches". Nach dem klassischen Italiener mit Büffelmozzarella, Pesto und Rucola geht es heute in den Orient: Pita trifft Halloumi mit Hummus, Minze und natürlich schaaaarf!

Zutaten für 4 Sandwiches:


  • 4 Pitabrote zum Toasten
    Fingerfood, Streetfood, auf die Hand, Brot, Orient
  • 1 Halloumi-Käse
  • 1/2 Gurke
  • schwarze Oliven
  • 1 Becher Vollfett-Joghurt
  • Harissa aus der Tube
  • Minzblätter


Hummus:

  • 1 Dose Kichererbsen
  • 2-3 EL Sesampaste (Tahina) - wer das nicht zuhause hat, kann auch 3-4 Walnusshälften nehmen
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 Knoblauchzehe (schmeckt aber auch ohne Knoblauch fein)
  • 1-2 EL Olivenöl
  • eine handvoll glatte Petersilie
  • 1 TL Kumin
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Für das Hummus wandern die Kichererbsen mit den anderen Zutaten in den Mixer und werden püriert, bis eine cremige Masse entsteht. Für die richtige Konsistenz ruhig auch etwas Wasser hinzufügen (wenn das Wasser eiskalt ist, wird die Konsistenz besonders gut!).

Die Gurke in Scheiben schneiden, die Oliven grob zerkleinern. Dann den Joghurt mit Salz und Harissa-Paste würzen (Harissa ist scharf, nehmt also so viel Paste, wie euch schmeckt).

Den Halloumi in dicke Scheiben schneiden und in einer Grillpfanne von beiden Seiten ein paar Minuten anbraten. Die Pitabrote toasten, innen mit Hummus bestreichen und dann mit Halloumi, Gurke und Oliven füllen. Ein paar Blättchen Minze oder glatte Petersilie reinpacken und alles mit dem Harissa-Joghurt würzen.

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Sonntag, 26. April 2015

{World of Sandwiches} The Italian: Büffelmozzarella, Pesto und Rucola

Das Sandwich – viel mehr als nur ein belegtes Brot


Ich bin verrückt nach Essen auf die Hand. Essen für zwischendurch und unterwegs, eine ganze Mahlzeit zwischen zwei Brotscheiben, Snacks, Fingerfood, Canapes, Burger, Stullen, das ganze Programm. Es ist unkompliziert und so vielfältig, dass garantiert für jeden was dabei ist.

Zur Zeit hat es mir ganz besonders das gute, alte Sandwich angetan. Es gibt unzählige Variationsmöglichkeiten an Belag und Brotsorten und deshalb werde ich mich in der World of Sandwiches in nächster Zeit richtig austoben – ein Sandwich ist nämlich viel mehr als nur ein belegtes Brot.

Warum Sandwiches?


Schuld an meiner aktuellen Sandwich-Liebe ist unser letzter Kurztrip nach London. Ich war schon in New York in die Sandwichkette Pret A Manger verliebt, aber in London gibt es diese Filialen noch häufiger als Starbucks. Und da ich in London bereits mit dem kleinen Mini-Cheesecake im Bauch unterwegs war, musste immer etwas zu Essen in greifbarer Nähe sein :) Die Fastfoodkette hat mich wieder voll überzeugt (und manchmal vor der Unterzuckerung gerettet). Neben einer enormen Sandwich-Auswahl (alles frisch und ohne Konservierungsstoffe) gibt es auch Salate, Suppen, Kaffee, Obst, Smoothies und Süßigkeiten – alles was mein (Schwangeren-)Herz begehrt. Und da ich immer auf der Suche nach leckeren Snacks für meine tägliche Lunchbox bin, wollten wir zu Hause unbedingt selbst ein paar neue Sandwichkreationen entwickeln.

Ebenfalls inspiriert hat mich ein Gespräch mit Miri von Miris Jahrbuch, die gerade eine Signature-Sandwich-Serie auf ihrem Blog präsentiert: Sie kreiert individuelle Sandwiches für verschiedene Personen, indem sie vorab einen Fragebogen verschickt und kulinarische Vorlieben abfragt. Wie cool ist das bitte? Schaut euch zum Beispiel mal The Michael mit Bacon, Ziegenkäse, Portweinzwiebeln und Peperoni an. Das Sandwich ist also im Trend.

Ich starte heute weniger kreativ, aber nicht minder lecker mit einem italienischen Sandwich. Mozzarella, Pesto, Tomaten und Rucola waren schon immer ein gutes Team. Dass beste Zutaten beim Sandwich-Machen die halbe Miete sind, versteht sich von selbst. Nur weil wir Sandwiches essen, heißt das nicht, dass wir nicht weiterhin hervorragendes qualitativ hochwertiges Essen genießen :)

Zutaten für 4 Sandwiches:
Snack, auf die Hand, Streetfood, Brot, Stulle, Lunchbox



  • 4 große Scheiben Sauerteigbrot
  • Olivenöl zum Bestreichen
  • 1 Kugel Büffelmozzarella
  • eine Handvoll Tomaten  (ich würde eine kleine Sorte empfehlen, die nicht so viel Saft verliert, damit das Brot nicht matschig wird)
  • 1/2 Bund Rucola
  • 2 EL Pinienkerne
  • 2-3 EL Pesto nach Wahl


Zubereitung:


Den Rucola waschen und trocken schleudern. Tomaten in Scheiben schneiden und Büffelmozzarella in kleine Stücke rupfen. Die Pinienkerne ohne Öl in der Pfanne rösten, bis sie Farbe annehmen. Dann die Brotscheiben halbieren und von beiden Seiten mit etwas Olivenöl bepinseln. Die Brotscheiben in eine Grillpfanne geben und ebenfalls rösten, bis sie Farbe angenommen haben.

Etwa 1 TL Pesto auf eine Brotscheibe geben, Rucola, Mozzarella, Tomaten und Pinienkerne darauf verteilen und mit einer zweiten Brotscheibe bedenken.

Snacks, auf die Hand, Streetfood, Stulle, Brot, Lunchbox



Sonntag, 12. April 2015

{Angegrillt} Feta-Rosmarin-Stangen mit Honig

Habt ihr am Wochenende auch den Grill angeworfen? Endlich isser da, der Frühling und wir konnten es kaum erwarten, auf unserem Mini-Balkon die ersten Würstchen zu wenden. Für mich gehört zum Grillen aber noch viel mehr als Wurst und Steak, weil ich gar nicht so der Fleischesser bin, deshalb brauche ich immer auch Salate, Grillgemüse, Brot und Dips – und da tut sich großes Rezeptpotential auf :)

Dieses Wochenende habe ich Feta mit Rosmarin und Honig auf Pizzateig gepackt und im Ofen gebacken (weil der Grill ja schon voll war). Wer mag, macht den Pizzateig selbst (und selbst gemacht schmeckt er auch wirklich besser!), aber wenn es schnell gehen muss, weil die Sonne auf dem Balkon so früh im Jahr schnell wieder verschwindet, dann darf es auch mal ein Fertigteig aus dem Kühlregal sein.

Fingerfood, auf die Hand, Snacks, Pizza

Zutaten:


Für den Teig:

  • 1/2 Würfel frische Hefe oder ein Päckchen Trockenhefe
  • 125 ml lauwarmes Wasser
  • 1 Prise Zucker
  • 175 ml kalte Milch
  • 2 EL Olivenöl
  • 420 g Mehl
  • 1-2 TL Salz


Für den Belag:


  • 300 g Feta
  • 3-4 Zweige frischer Rosmarin
  • 100 g Mandelstifte
  • 2-3 EL Honig
  • Olivenöl


Zubereitung:


Hefe mit Wasser und Zucker verrühren und 5 Minuten gehen lassen. Milch und Olivenöl verrühren und die Hefemischung dazugeben. Mehl und Salz in einer großen Schüssel vermischen und die Hefemischung dazugeben. Mit dem Knethaken der Küchenmaschine mehrere Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten. Ein paar Minuten ruhen lassen und dann auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und mit den Händen mehrere Minuten weiter kneten.

Eine Schüssel mit ein bisschen Olivenöl ausstreichen und den Teig hineingeben. Mit einem feuchten Gschirrtuch bedecken und den Teig an einem warmen Ort ruhen lassen, bis er sich verdoppelt hat (dauert etwa 1-2 Stunden).

Snacks, auf die Hand, Pizza


Den Backofen auf 220°C vorheizen. Teig dünn ausrollen und mit Olivenöl bestreichen. Den Feta zerbröseln und auf dem Teig verteilen. Mandelstifte auf den Feta geben. Den Rosmarin fein hacken und zusammen mit dem Honig auf dem Feta verteilen. Etwa 10 Minuten backen bis der Teig Farbe angenommen hat (kommt ein bisschen auf die Dicke des Teigs an).

Zum Servieren in schmale Streifen schneiden.

Fingerfood, Pizza, auf die Hand, Snacks


Das Teigrezept stammt von der wunderbaren Cynthia Barcomi: Cynthia Barcomi's Backbuch

Donnerstag, 2. April 2015

Übrigens – es gibt Neuigkeiten.

Für den Sommer steht in diesem Jahr ein größeres "Projekt" an, das erst einmal nicht ganz so viel mit den eigentlichen Blogthemen "Food and Travel" zu tun hat. Die Vorbereitungen und Auswirkungen des Projekts beeinflussen mein Blogverhalten aber doch stark (erst kalte Küche und keine Lust auf Süß, dann plötzlich nur noch Lust auf Süß und so weiter...), so dass unser Geheimprojekt langsam aber sicher gelüftet werden muss:

Wir erwarten im Sommer einen weiteren kleinen Esser im Hause New York Cheesecake und sind schon unheimlich aufgeregt, wie wir das Kind denn schaukeln werden.



Bis dahin überlegen wir uns, wohin die ganzen Backformen verstaut werden, weil das Zimmer mit den Back- und Fotografieruntensilien plötzlich voll ist mit lustigen Stofftieren und Spielsachen, Deckchen und Mützchen und jeder Menge anderem Kram, wir wälzen Bücher und Kataloge, sortieren neu und bauen um, stöbern auf Basaren, kaufen massenhaft Zeug – und wir freuen uns wie verrückt!

Ich hoffe, die Küche bleibt aufgrund der Aufregung nicht über lange Strecken kalt und ihr seid immer noch dabei, wenn es hier etwas weniger Rezepte (dafür aber vielleicht andere nette Dinge?) zu bewundern gibt.

Sonntag, 29. März 2015

{Zu Ostern} Karotten-Kuchen oriental mit Frischkäse-Honig-Frosting

Seid ihr schon startklar für Ostern und habt euch überlegt, was ihr in diesem Jahr Feines auf den Tisch bringt? Wenn ihr noch keine Ideen in petto habt, ist dieser orientalisch angehaucht Karottenkuchen à la Yotam Ottolenghi ein sehr guter Anfang :)

Das Rezept stammt aus dem Buch feinen Buch Das Kochbuch mediterran*orientalisch*raffiniert von Yotam Ottolenghi.

Carrot Cake, Yotam Ottolenghi, Frosting, Ostern



Zutaten für 6 -8 Personen (Springform mit 20 cm Durchmesser):



  • 160 g Mehl (Typ 405)
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • eine Msp. gemahlene Nelken
  • 1 Ei (Größe L)
  • 1 Eigelb
  • 200 g Sonnenblumenöl
  • 270 g Zucker
  • 50 g Walnüsse, gehackt
  • 50 g Kokosraspel
  • 140 g Möhren, grob gerieben
  • 1 Prise Salz


Frischkäsecreme


  • 175 g Frischkäse, Doppelrahmstufe, Raumtemperatur
  • 70 g Butter
  • 35 g Puderzucker
  • 25 g Honig
  • 30 g Walnüsse, gehackt und geröstet

Zubereitung


Den Backofen auf 170°C vorheizen. Eine Springform mit 20 cm Durchmesser leicht fetten und mit Backpapier auslegen. Mehl mit Backpulver, Natron und den Gewürzen in eine Schüssel sieben, Ei und Eigelb in einer zweiten Schüssel verquirlen.

Öl und Zucker etwa 1 Minute schaumig schlagen, dann das verquirlte Ei hinzugeben und langsam weiter schlagen. Walnüsse, Kokosraspel und Möhren hinzufügen und zum Schluss die Mehlmischung unterheben. Nur noch leicht verrühren.

Eiweiß mit dem Salz in einer Schüssel steif schlagen und unter die Kuchenmasse heben, dabei nur ganz grob vermischen.

Teig in die Backform geben und etwa 1 Stunde backen. Mit der Stäbchenprobe testen, ob der Kuchen fertig ist.

Für das Frosting Butter, Zucker und Honig zu einer leichten Masse aufschlagen und unter den Frischkäse rühren. Zum Kuchen servieren und mit gerösteten Walnüssen garnieren.

Carrot Cake, Yotam Ottolenghi, Ostern, Frosting

Sonntag, 22. März 2015

Matcha-Eis {ohne Eismaschine}

Rechtzeitig zur ersten Frühlingswoche starte ich mit der Eisproduktion. Auch in diesem Jahr wird bei uns übrigens wieder ohne Eismaschine Eis gezaubert. Ich habe schon ein paar Mal darüber nachgedacht, mir eine Eismaschine zuzulegen, aber auch ohne dieses sperrige Gerät schmeckt mein hausgemachtes Eis ganz famos, deshalb bleibe ich dabei und mache mein Eis weiterhin von Hand.

Schon seit einiger Zeit steht Matcha-Eis ganz oben auf meiner To-do-Liste und nachdem ich in meinem Goddie-Bag vom Reutlinger Foodbloggercamp ein kleines, feines Matcha-Büchlein entdeckt habe, das auch ein Eisrezept enthielt, stand meiner Eisproduktion nichts mehr im Wege.
Icecream, homemade, frozen yogurt, green tea

Am Superfood Matcha führt die Tage ja nichts mehr vorbei, deshalb sollte man zwei Dinge wissen, bevor man seine Desserts damit verfeinert:


  • Matcha schmeckt recht herb, deshalb sollte es für den Anfang vorsichtig dosiert werden
  • Matcha enthält Koffein (1 TL entspricht ungefähr einem Espresso). Wer also abends ein Matchadessert verspeist und empfindlich auch Koffein reagiert, darf sich nicht wundern, wenn der Schlaf auf sich warten lässt.


Davon abgesehen gilt Matcha als unheimlich gesund, da es viele Vitamine und Antioxidantien hochdosiert enthält – ihr könnt euer Dessert also ohne Reue genießen!



Zutaten für 4 Portionen:


  • 100 g Zucker
  • 80 ml Wasser
  • 2 EL Limettensaft
  • 1/2-1 EL Matchapulver (lieber mit etwas weniger beginnen und den Sirup dann abschmecken)
  • 3 TL Puderzucker
  • 150 ml Sahne, eisgekühlt
  • 250 g Naturjoghurt, Vollfett
  • Optional: schwarzer Sesam



Zubereitung:


Zucker, Wasser und Limettensaft in einer Kasserole erhitzen, bis alles eine sirupartige Konsistenz hat. Matchapulver mit einem Schneebesen einrühren. Sirup kurz im Kühlschrank abkühlen. Puderzucker sieben und Sahne steif schlagen. Puderzucker unter die steif geschlagene Sahne mischen.

Icecream, Frozen Yogurt, homemade

Joghurt mit Matchasirup vermischen und Sahne vorsichtig unterheben, Die Mischung sollte cremig und fest sein. 

Eis in einen großem Kunststoffbehälter füllen (das erleichtert das Rühren) und ins Gefrierfach stellen. Die Masse sollte jetzt 4-6 Stunden gefrieren und dabei etwa alle 30 Minuten umgerührt werden (mit einer Gabel, einem Schneebesen oder einem Pürierstab).

Das Eis vor dem Servieren kurz antauen lassen. Wer mag, kann das Matcha-Eis noch mit schwarzem Sesam garnieren.

Das Rezept stammt aus dem Buch "Matcha – Der grüne Genuss" von Lene Knudsen, erschienen im Hädecke-Verlag 2015




Noch mehr Lust auf Eis? 


Wie wäre es mit selbstgemachtem Nutella- oder Erdnussbutter-Eis? Oder einem Erdbeer-Joghurt-Eis mit Basilikum und schwarzem Pfeffer? Klappt alles ganz ohne Eismaschine.
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